FAHRT ZUM ABSCHIEDSSPIEL VON ANSGAR BRINKMANN AM 27./28.MÄRZ 2009
Als die Sportgemeinschaft Dynamo Anfang 2005 abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz der 2. Bundesliga stand, kam mit Ansgar Brinkmann eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs nach Dresden. Insgesamt bestritt er bis Ende des Jahres 27 Spiele für Dynamo in der zweiten Liga und erzielte dabei vier Tore. Mit seiner technisch eindrucksvollen Spielweise und der feinen Ballbehandlung verzauberte er nicht nur die Fans auf den Rängen, sondern brachte auch seine Gegenspieler oft in Schwierigkeiten. Ansgar Brinkmann gilt als einer der letzten Straßenfußballer und erhielt nicht zu Unrecht den Spitznamen des "Weißen Brasilianers".
Zwölf Monate lang trug er das schwarzgelbe Trikot. Ungefiltert und teilweise legendär äußerte er sich immer wieder positiv über die einzigartigen Fans und die Atmosphäre in unserem Verein. Nach eigener Aussage gehört das Auswärtsspiel bei 1860 München in der ausverkauften Allianz-Arena mit über 20.000 Dynamofans zu seinen Highlights der Karriere.
Am Freitag, dem 27. März 2009 um 19:30 Uhr, findet in Bielefeld das Abschiedsspiel von Ansgar Brinkmann statt. Ansgar lädt alle Dynamofans zu diesem großen Event ein. Auf diese Weise möchte er sich bei allen Schwarzgelben bedanken. In Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Dresden, den Ultras Dynamo, dem Fanbeauftragten der SGD und der Fangemeinschaft Dynamo entstand die Idee, das Abschiedsspiel von Ansgar Brinkmann in Bielefeld mit dem Punktspiel von Dynamo in Braunschweig zu verbinden, das einen Tag später stattfindet. Alle Informationen dazu findet ihr auf dem beigefügten Flyer.
Ab sofort kann sich jeder interessierte Fußballfan sein Ticket für die Mitfahrt sichern. Durch die Mithilfe von Ansgar Brinkmann wurden für die Fans ideale Rahmenbedingungen geschaffen, die es fast unmöglich machen, auf dieses Angebot zu verzichten. Euch erwarten zwei tolle und erlebnisreiche Tage mit viel Spaß, Fußball und Party und noch einige Überraschungen, die an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden sollen.
Karten gibt es ab Samstag zum Heimspiel gegen Wuppertal an der Fanhütte sowie den bekannten Info-Ständen der Fangemeinschaft Dynamo und der Ultras Dynamo. Dort kann sich auch jeder Dynamofan über alles informieren. Karten können außerdem ab Montag, 16.03.09, auf der Geschäftsstelle beim Fanbeauftragten der SGD, Martin Börner, sowie im Fanhaus des Fanprojektes Dresden auf der Löbtauer Straße 17 erworben werden.
STELLUNGNAHME ZUR EINLASSSITUATION BEIM HEIMSPIEL GEGEN KICKERS OFFENBACH
In den vergangenen Tagen erreichten uns Briefe und E-Mails von Stadionbesuchern, welche uns auf die unbefriedigende Einlasssituation zum letzten Heimspiel gegen Kickers Offenbach aufmerksam machten. An dieser Stelle möchten wir uns für die teilweise längeren Wartezeiten am Einlass West an diesem Tag entschuldigen und hoffen, dass alle Besucher die davon betroffen waren, sich nicht dadurch von weiteren Stadionbesuchen abbringen lassen.
Bereits am Spieltag hat sich der Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne ein Bild von der Situation am Einlass West gemacht und die Situation als suboptimal eingestuft. In dieser Woche gab es dazu eine interne Besprechung zwischen dem Hauptgeschäftsführer, dem Sicherheitsbeauftragten und dem Fanbeauftragten der SG Dynamo. In diesem Treffen wurden die Ursachen analysiert und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
Festzuhalten bleibt, dass es bereits seit Beginn der Saison immer wieder erhebliche Probleme am Eingang West gab. Daraufhin wurden intensive Gespräche mit der Baufirma geführt um die Einlass-Situation effektiver und reibungsloser zu gestalten. Dies ist jedoch leider aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich. Der einzig gangbare Lösungsweg war stets, an die Stadionbesucher zu appelieren, für diesen Übergangszeitraum der Bauphase zeitiger den Weg in das Stadion anzutreten.
Als Hauptprobleme für die Situation beim Heimspiel gegen Kickers Offenbach wurden übereinstimmend folgende Punkte gesehen:
- Die Stadiontore wurden planmäßig 12:30 Uhr geöffnet. Bis 13:10 Uhr hatten jedoch lediglich 500 Fans die Tore passiert. Wir vermuten, dass das schlechte Wetter viele Fans von einem zeitigeren Erscheinen abhielt. Dadurch entstand in der Einlassphase eine Lücke von fast 40 Minuten. Bei einer fast ausverkauften Westtribüne mit knapp 8.000 Besuchern ist diese Zeitdifferenz in den verbleibenden 50 Minuten bis zum Anstoß nicht mehr auf.
- Der Einsatz der Ordnungs- und Einlasskräfte wurde mit einer kalkulierten Zuschauerzahl von 11.000 Besuchern berechnet. Ebenso wurden die Einlässe nach der zu erwartenden Durchlassrate besetzt. Auf Grund der strengen Kostendisziplin wurde im Vorfeld auf den Einsatz von weiteren Ordnern verzichtet. Während der Einlassphase war es dann nicht mehr möglich, kurzfristig zusätzliches Personal zu rekrutieren.
Natürlich sind wir uns dessen bewußt, dass bei entsprechend schlechtem Wetter nicht jeder Fan bereits 1 ½ vor Spielbeginn im Stadion sein möchte. Wir möchten an dieser Stelle jedoch nochmal darauf hinweisen, dass in der jetzigen Situation der Bauphase fast ausschließlich ein zeitiges Erscheinen und somit eine gleichmäßige Nutzung der Einlassphase diese Problem löst.
Unser neues Stadion ist mittlerweile komplett überdacht, besitzt eine überdachte Promenade und auch die Cateringstände bieten überdachte Bereiche. Für viele Fans dient das Stadion bereits jetzt als Treffpunkt mit anderen Fans und ist eine gern genutzte Kommunikationsplattform am Spieltag. Durch ein zeitigeres Erscheinen könnten diese Kontaktmöglichkeiten ausgebaut werden und die Einlassproblematik entspannt werden.
Nichts desto trotz wird es von Seiten des Vereins in den nächsten Spielen einen erhöhten Einsatz von Ordnungspersonal geben, um in Stoßzeiten weitere Einlassschleusen besetzen zu können. Wir hoffen dadurch eine solche Situation, wie sie zum Offenbach-Spiel entstanden ist, in Zukunft zu vermeiden.
Ein weiterer Punkt der angesprochen wurde, ist der Verkauf von Eintrittskarten am Spieltag. Auf Grund des online-gestützten Ticketsystems etix, dauert ein Ticketverkauf im Schnitt 1 ½ Minuten. Dieser Ablauf ist im Moment, wo ausschließlich Sitzplätze angeboten werden, nicht optimierbar. Wir bitten daher jeden Stadionbesucher, soweit es ihm möglich ist, seine Eintrittskarte im Vorverkauf zu erwerben.
Weiterhin wurde das dienstleistende Sicherheitsunternehmen auf die Umsetzung eines fanfreundlichen Umgangs mit den Stadionbesuchern hingewiesen.
Wir hoffen, dass die ergriffenen Maßnahmen bereits zum Heimspiel gegen den Wuppertaler SV am kommenden Wochenende erfolgreich sind und für jeden Zuschauer der Besuch des Spiels bereits mit dem Stadioneinlass ein positives Erlebnis wird.
DYNAMO GEWINNT BLUTSPENDEWETTE GEGEN DIE EISLÖWEN
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der gemeinsamen Aktion des DRK-Blutspendedienstes Ost gGmbH, der SG Dynamo Dresden und den Dresdner Eislöwen im Sarrasani Trocadero Dinner-VariéTheater wurde feierlich das Ergebnis der Wette, welche Fans mehr Blut für ihren Verein spenden, verkündet.
Innerhalb von vier Wochen haben dabei 1.835 Dynamo-Fans Blut für ihren Verein gespendet und somit auch die Wette gewonnen. Bei den Dresdner Eislöwen sind „nur“ 1.361 Anhänger zur Blutspende-Aktion gekommen aber somit ebenfalls zu wichtigen Lebensrettern geworden. Das positive Endergebnis des Abends mit insgesamt 3.196 Blutspenden aus beiden Fanlagern bedeutet für den DRK-Blutspendedienst Ost, dass somit 1.598 Liter neue Blutkonserven für die Patientenversorgung in der Region zur Verfügung stehen.
Die Blutspende-Wette zwischen den Sportvereinen SG Dynamo Dresden und den Dresdner Eislöwen stand unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, Helma Orosz. Persönlich überzeugte sie sich vor Ort von der großen Bereitschaft der Fans, für ihre jeweiligen Vereine aber auch im Interesse der Bereitstellung lebensrettender Blutkonserven zu Spendern zu werden und setzte sich für diese Aktion ein.
Neben den Vorständen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Dresdner Eislöwen waren auch Dynamos Präsident Hauke Haensel sowie der Geschäftsführer Marketing Markus Hendel vor Ort anwesend und unterstützten die Blutspende-Wette. Dabei spendete Hauke Haensel wie auch Dynamo-Profi Lars Jungnickel Blut für ihren Verein. Lars Jungnickel stand darüber hinaus für einen Fototermin gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin bereit und ließ sich während der Aktion für eine Knochenmarkspende typisieren.
Mit dem Ergebnis der Blutspende-Wette steht damit nun auch die Einlösung des Wetteinsatzes fest. Die Dresdner Eislöwen werden im August 2009 bei einem Heimspiel der Dynamos das Catering übernehmen. Dann heißt es für die Spieler und Verantwortlichen des Eishockey-Vereins am Grill und hinter die Getränketheke stehend die Dynamos zu bewirten.
Alle weiteren Informationen sowie Fotos der Blutspende-Wette finden Sie unter www.blutspendewette.de |